| Veranstaltung: | Stadtparteitag 20.06.2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 6. Anträge aus dem Kreisverband |
| Antragsteller*in: | Quentin Kügler (KV Leipzig) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 20.05.2026, 20:04 |
A2: Gründung der Regionalgruppe Leipzig Südwest „Südwestgrüne"
Antragstext
Die Mitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen Leipzig beschließt die
Gründung der Regionalgruppe Leipzig Südwest mit dem Namen „Südwestgrüne“.
Die Regionalgruppe Südwest umfasst die folgenden Stadtteile:
- Schleußig
- Plagwitz
- Kleinzschocher
- Großzschocher
- Knautkleeberg-Knauthain
- Hartmannsdorf-Knautnaundorf
Die Regionalgruppe nimmt ihre Arbeit gemäß der Satzung und den Ordnungen von
Bündnis 90/Die Grünen auf.
Begründung
Der Leipziger Südwesten ist der flächengrößte Stadtbezirk Leipzigs zwischen Auwald und Bürgerbahnhof, Karl-Heine-Kanal und Cospudener See, Industriekultur und freie Kulturszene in dem knapp 60.000 Leipziger*innen leben. Eine hohe Bevölkerungsdichte in zentrumsnahen Stadtteilen mit abnehmender Tendenz zum Stadtrand, die industrielle Geschichte, ein hoher Anteil von Stadtgrün und Kultur sowie starkes politisches und zivilgesellschaftliches Engagement zeichnen den Südwesten aus. Insbesondere in Schleußig und Plagwitz erzielen wir Bündnisgrüne zu Wahlen regelmäßig starke Ergebnisse, beide Ortsteile gehören zu dem von Claudia Maicher direkt gewonnenen Landtagswahlkreis.
In den Ortsteilen des Südwestens leben außerdem viele bündnisgrüne Mitglieder, deren politische Arbeit bislang sowohl zentral über den KV Leipzig als auch regional über den Grünen Treff West organisiert ist. Dabei umfasst die Zuständigkeit des Grünen Treffs auch die Stadtbezirke Alt-West und West. Neben den monatlichen Mitgliedertreffen in lockerer Atmosphäre bietet der Grüne Treff verschiedene Aktionen wie den Frühjahresputz, Aktionen zum Gießen von Stadtbäumen oder das Stolpersteinputzen in Gedenken an die Reichspogromnacht.
Ziel der Regionalgruppe ist, dieser wichtigen Arbeit vor Ort eine organisatorische Struktur unterhalb der Ebene des Kreisverbands inklusive stärkerer Verantwortlichkeit durch die Wahl von Koordinator*innen zu geben und sie damit langfristig zu stärken. So können die Mitglieder der Regionalgruppe besser lokal angesprochen und niedrigschwellig zur Mitwirkung an bündnisgrüner Politik aktiviert werden. Unsere Mitglieder werden in ihrer Nachbarschaft besser vernetzt. Auch die thematische Arbeit profitiert von der Gründung der Regionalgruppe, insbesondere stadtteilrelevante Themen können besser durch die betroffenen Mitglieder, Akteure der Nachbarschaft und Anwohnende beraten werden. Durch die eigenständige Regionalgruppe können lokale Anliegen so gezielter aufgenommen, diskutiert und in die Parteiarbeit auf der unterschiedlichen Ebenen eingebracht werden. Daraus folgt ein höheres Aktionslevel vor Ort und eine stärkere bündnisgrüne Sichtbarkeit im Quartier. Wir wollen diese regionale Struktur im Vorfeld des OBM-Wahlkampfs etablieren, um von den Vorteilen mit Blick auf die Wahlkampforganisation zu profitieren.
Um diese Zielstellung zu erreichen, soll die Regionalgruppe nun gegründet werden. Gemäß unserer Satzung ist dieser Antrag unterstützungspflichtig. Es müssen mindestens 10 Prozent der Mitglieder der jeweiligen Regionalgruppe den Antrag digital unterstützen. Wir bitten hiermit alle Mitglieder der künftigen Regionalgruppe Südwest darum, unseren Antrag zu unterstützen.
Zustimmung
- Jana Troitzsch
- Julian Obrecht
- Johann Simowitsch
- Kristina Weyh
- Ferdinand Moors
- Jan Kosmol
- Jörn Olbrich
- Matti Dils
- Elisabeth Grafe
- Michael Schröder
- Ulrike Pilz
- Christian Rost
- Paula Michalski
- Jörn Kalbitz
- Andreas Förster
- Claudette Ocando Röhricht
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